Robinson Club Noonu —
Mein Erfahrungsbericht
Eine eigene Insel. Türkises Wasser. Ein Bungalow auf Stelzen mit Leiter direkt ins Riff. Ich war im August 2025 mit meiner Familie dort — hier ist was du wirklich wissen musst.
Bewertung
⭐ Persönlich besucht Aug. 2025
📸 Eigene Fotos
✈ Anreise per Seaplane
🤿 Wasserbungalow + Hausriff
🍽️ Verpflegung Vollpension
Eigene Fotos
Wirklich weg – auf einer eigenen Insel
Die Malediven stehen für viele auf der Bucket-List – und der Robinson Club Noonu hat uns gezeigt warum. Im August 2025 war ich mit meiner Familie dort und kann sagen: Es ist ein Urlaub der sich von allen anderen unterscheidet was ich bisher erlebt habe.
Der Club liegt auf einer eigenen Insel im Noonu-Atoll. Keine Autos, kein Lärm, keine Hektik. Die Insel ist überschaubar – innerhalb von 20 Minuten zu Fuß umrundet, trotzdem gibt es hier viel zu entdecken.
Was mich am meisten beeindruckt hat: Das Erlebnis der Insel selbst. Man ist wirklich weg. Das Wasser ist türkis, die Luft warm und die Entschleunigung stellt sich fast von selbst ein.
Regenzeit – kein Grund zur Sorge
Wir waren im August dort — das ist offiziell Regenzeit auf den Malediven. Was das in der Praxis bedeutet: Das Wetter war in unserem Fall trotzdem sehr schön. Es gab komplett trockene Tage, aber auch Tage mit kurzem, heftigem Regen.
Die Regenzeit auf den Malediven erstreckt sich in der Regel von Mai bis Oktober. In dieser Zeit bringt der Südwest-Monsun etwas mehr Feuchtigkeit, Wind und gelegentliche Regenschauer mit sich. Dennoch bleiben die Temperaturen das ganze Jahr über angenehm warm und liegen meist bei rund 30 °C. Typisch sind kurze, tropisch-warme Schauer, nach denen oft schon bald wieder die Sonne scheint.
Das Besondere an Tropenregen: So schnell wie er kommt, so schnell ist er auch wieder weg. Das war für uns kein Problem und hat den Urlaub nicht beeinträchtigt.
Hinweis Außendusche: Bei Regen wird natürlich auch die Außendusche nass — und damit können die Fliesen im Badebereich leicht feucht werden. Einfach Badesandalen anziehen und kein Problem.
Im Zimmer lagen Regenschirme bereit — diese konnten wir zum Beispiel nutzen, wenn wir bei Regen zum Essen gehen wollten.
Die Wasserbungalows — unser absolutes Highlight
Wir waren in einem Wasserbungalow untergebracht — und das war eindeutig das Herzstück unseres Urlaubs. Der Bungalow steht auf Stelzen direkt über dem Wasser. Groß, sehr groß. Die Ausstattung hat uns wirklich überrascht:
Der Wasserbungalow war echt ein Traum. Hier haben wir natürlich auch viel Zeit verbracht. Die Terrasse mit eigenem Pool und genügend Liegemöglichkeiten war ein Raum zum entspannen. Auch abends konnten wir zum Teil Haie oder auch Rochen von unserem Pool aus sehen. Selbst beim Duschen habe ich einmal einen Rochen gesehen, da direkt neben der Außendusche ein Netz im Boden ist durch das man das Meer sehen kann. Mücken hatten wir keine im Zimmer, da wir die Türen immer verschlossen haben. Kaffeemaschine und Wasserkocher stehen auch auf dem Zimmer bereit. Wir hatten zu Begrüßung eine Flasche Sekt auf dem Zimmer stehen.
Hinweise: Auf dem Zimmer gibt es eine Minibar. Diese ist aber aufpreispflichtig. Wir haben uns immer Wasserflaschen von der Bar mitgenommen und diese dann in den Kühlschrank gestellt.
Schnorcheln & das Hausriff
Das Hausriff ist über einen langen Steg erreichbar und eines der absoluten Highlights des Clubs. Die Unterwasserwelt ist beeindruckend — meine Tochter hat hier einen Großteil ihrer Zeit verbracht.
Auch direkt unter dem Wasserbungalow lässt es sich hervorragend schnorcheln. Für Familien mit schnorchelbegeisterten Kindern ist das ein kaum zu übertreffendes Angebot.
Ausrüstung kostenlos leihen: Eine eigene Schnorchelausrüstung muss man nicht mitbringen. An der Wassersportbasis kann man kostenlos leihen — inklusive Maske mit Schnorchel und Schwimmflossen. Einfach hingehen und abholen.
Essen & Verpflegung — ein kulinarisches Highlight
Das Essen war eines der absoluten Highlights unseres Urlaubs — gefühlt auf Sterneniveau. Die Auswahl war gigantisch und jeden Tag gab es an allen Stationen etwas Neues zu entdecken.
Es gibt ein riesiges Buffet — aber anders als man es kennt: Die Teller werden frisch zubereitet und man nimmt sie selbst mit zum Tisch. Kein klassisches Selbstbedienungs-Buffet, sondern ein gehobenes Konzept mit frisch angerichteten Speisen. Das ist hochwertiger — und nach kurzer Eingewöhnung auch sehr angenehm.
Getränke beim Essen wurden am Tisch serviert.
Ein besonderes Gefühl: Auf der ganzen Insel kann man sich barfuß bewegen — auch beim Essen. Wir hatten immer Flipflops an, aber das ist Geschmackssache. Die entspannte Atmosphäre passt perfekt zum Gesamtkonzept der Insel.
Wichtig zu wissen: Wer ein klassisches Robinson-Buffet erwartet wird hier überrascht sein. Das Konzept ist gehobener und serviceorientierter — aber weniger selbstbestimmt.
Wassersport & Ausflüge
Wassersport & Ausflüge
Die Wassersportbasis ist das Aktivitätszentrum der Insel. Dort kann man kostenlos Schnorchelausrüstung leihen — Maske, Schnorchel und Schwimmflossen inklusive. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Wassersportangebot gegen Aufpreis.
Besonders empfehlenswert: die Delfin-Tour. Wir haben sie gebucht und wurden nicht enttäuscht — ca. 40 Minuten Bootsfahrt raus, kurze Begegnung mit Delfinen, 40 Minuten zurück. Kein spektakuläres Naturschauspiel, aber ein schönes Erlebnis das man mitgenommen haben sollte. Auch Schnorchel-Touren zu weiter entfernten Riffen lassen sich hier buchen.
Sport & Fitness
Für Sportbegeisterte gibt es auf der Insel einiges zu entdecken:
- Paddle Tennis — direkt auf der Insel spielbar
- Fußballplatz und Volleyballplatz
- Fitnessstudio — sehr gut ausgestattet, viele Geräte, klimatisiert, kostenloses Wasser und Handtücher vor Ort. Direkt angeschlossen werden auch diverse Kurse angeboten.
- Wellnessbereich direkt hinter dem Fitnessstudio — Ruhebereich mit Liegen und Saunen. Nicht riesig, aber eine schöne Ergänzung zum aktiven Programm. Hier werden auch regelmäßig Aufgüsse angeboten.
Im Barbreich gibt es einen Billardtisch, eine Tischtennisplatte und zwei Kicker — ideal für einen entspannten Abend. Ab und an werden auch Spiele veranstaltet wie das bekannte JeKaMi oder Cornhole.
Bars & Getränke
Die Hauptbar liegt direkt neben dem Restaurant und ist das gesellige Zentrum der Insel. Die Auswahl ist riesig — und das Beste: Fast alle Getränke sind im Preis inbegriffen. Sogar Champagner war kostenlos. Wer also gerne einen guten Tropfen trinkt, ist hier genau richtig.
Auf der Westseite der Insel liegt die Sundowner Bar — der perfekte Ort um den Tag ausklingen zu lassen. Jede Menge Sitzsäcke laden zum entspannten Chillen ein, der Blick auf das Meer ist unschlagbar. Zwischen 11 und 13 Uhr gibt es hier täglich frische Kokosnüsse zum Trinken — kostenlos und absolut empfehlenswert.
Ein kleines Extra: Oberhalb der Sundowner Bar ist eine Webcam installiert — so kann man den Blick auf die Insel auch aus der Ferne im Internet verfolgen. Ein schöner Erinnerungsmoment nach dem Urlaub.
Anreise mit dem Wasserflugzeug — ein Erlebnis für sich
Wir haben das Wasserflugzeug für die Hinreise gebucht — bewusst, weil wir dieses Erlebnis unbedingt einmal mitmachen wollten. Es kostet extra, aber es lohnt sich. Für die Rückreise hatten wir es nicht gebucht — und hatten das Glück trotzdem damit fliegen zu können.
Der Ablauf: Am Flughafen Malé wurde zunächst das Gepäck gewogen — das ist beim Wasserflugzeug wichtig da es strenge Gewichtsgrenzen gibt. Anschließend wird man per Shuttle zum Wasserflugzeuganbieter gebracht. Dort gab es in einem separaten Aufenthaltsraum mit kleinen Snacks und Getränken eine kurze angenehme Wartezeit.
Dann geht es ans Einsteigen. Was uns sofort auffiel: Unsere Piloten flogen barfuß. Das passt irgendwie perfekt zur ganzen Malediven-Atmosphäre. Vor dem Abflug bekommt jeder Passagier Ohrstöpsel — das Flugzeug ist nämlich sehr laut. Unbedingt verwenden.
Der Flug selbst dauert ungefähr 45 Minuten und ist ein echtes Highlight. Von oben erkennt man unzählige kleine Atolle im türkisen Wasser — ein Anblick den man so schnell nicht vergisst. Die Landung auf dem Wasser war deutlich sanfter als wir befürchtet hatten.
Am Steg angekommen wurden wir direkt von den Robins mit einem Begrüßungsdrink willkommen geheißen. Ein perfekter Start in den Urlaub.
Alternative: Inlandsflug + Schnellboot
Wer das Wasserflugzeug nicht bucht reist per Inlandsflug von Malé nach Ifuru und von dort mit dem Schnellboot zur Insel. Diese Option ist günstiger — dauert aber deutlich länger. Wer einmal die Möglichkeit hat das Seaplane zu nehmen sollte es tun.
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*Hinweis zu Affiliate-Links Dieser Erfahrungsbericht enthält Affiliate-Links zu Check24 und TUI. Wenn du über einen dieser Links eine Buchung vornimmst, erhalte ich eine kleine Provision. Der Preis für dich bleibt dabei identisch. Meine Meinung und Bewertung des Clubs sind davon unabhängig — ich war selbst dort und berichte ausschließlich über eigene Erfahrungen.



















































